Alle doof ….. außer Ich

mit diesem Spruch könnte man die aktuelle Einstellung der Augsburger Führungspiraten unter dem Kommando von Fritz Effenberger zum Ausgang der Landtags- und Bundestagswahlen 2013 sowie zur Sammelaktion von Unterschriften für die Zulassung zur Kommunalwahl ausdrücken.

In jeder politischen Partei, in jedem Wirtschaftsunternehmen und sogar in jedem Kaninchenzüchter-Verein würde der Vorstand nach solchen Klatschen die Verantwortung übernehmen und seinen Platz räumen. Und in jeder anderen Organisation würde man sich darüber Gedanken machen wie man ein solches Debakel in der Zukunft verhindern kann. Was und wo man ändern muß. Aber nicht so bei den Piraten in Schwaben.

Die Vorstände um Effenberger und Vietzke haben die Schuldigen doch schon längst ausgemacht. Es sind die dummen Wähler …. es sind die bösen Medien und ganz besonders große Verantwortung tragen die Rebellen unter den Piraten die einfach nicht widerspruchslos die Unfehlbarkeit ihrer Vorstände akzeptieren wollten. Von den angeblich über 300 Piraten im Raum Augsburg haben im letzten Jahr gerade mal 62 ihren Beitrag gezahlt und damit kund getan das sie sich als Piraten sehen. Und von diesen 62 Piraten wird in diesem Jahr noch einmal rund die Hälfte das sinkende Schiff verlassen. Dann haben Kapitän (Fritz) und Steuermann (Vinz) es geschafft innerhalb von weniger als 2 Jahren rund 80 % der Mannschaft von Bord zu jagen. Und wundern sich dann und lamentieren das keine Mannschaft mehr da ist um den Kahn flott zu halten. Sie kapieren es einfach nicht das sie mit ihrer Sklaverei an Bord die Basis zerstört haben. Und das ganz im Sinne der von den Piraten so gerne geforderten Nachhaltigkeit. Und mit einer beispiellosen Präzision. Und wenn sie es wirklich geschafft hätten auch noch in den Stadtrat einzuziehen wäre das eine Sensation. Denn noch niemals vor ihnen ist es einem Politiker gelungen die gesamte Basis seiner Partei zu elimenieren und zum Schluss als strahlender Sieger von den Wählern gefeiert zu werden.

Die Frage die sich nun stellt ist allerdings auch überflüssig. Nämlich wie man das Schiff wieder flott bekommt. Gar nicht mehr. Denn mit einem Vorstand dem jeglicher Bezug zur Realität abhanden gekommen ist und ohne Basis wird es in Schwaben und hier im Besonderen in Augsburg keine piratige Politik mehr geben. Und die Auflösungserscheinungen werden täglich sichtbarer.

Jetzt am Samstag wird ein neuer Vorstand für den Kreisverband Augsburg gewählt. Und all diejenigen die mitverantwortlich für die ganze Misere sind halten sich ganz dezent zurück und schieben die letzten Linientreuen ins Feuer. Auf der Kandidatenliste steht keiner mehr der sich dort selber hineingesetzt hätte. Und keiner mehr vom alten Vorstand. Sondern es wurden von der alten Garde Marionetten vorgeschlagen deren Namen außerhalb der Haifischbar noch nie ein Mensch mit den Piraten in Zusammenhang gebracht hat und die selbst vielen Piraten die schon länger dabei sind total unbekannt sind. Das letzte Aufgebot. Marionetten von denen man sicher sein kann das man sie lenken kann. Denn man weiß ja nie. In 4 Jahren sind ja mal wieder Wahlen. Und vielleicht kann ja dann der eine oder andere Leitpirat von Gestern wieder Gallionsfigur von Morgen sein. Und sich vielleicht doch noch einen Posten am Futtertrog ergattern.

Es wird nicht funktionieren. Denn ihr seit nicht nur miese Politiker und Parteistrategen, ihr seit auch miese Taktiker und Planer.

Werner …. der Lechpirat

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